Grundsätzlich hängt die Wahl des
richtigen Hundefutters von zwei Faktoren ab. Zu allererst von Dir
selbst. Nassfutter ist teurer als Trockenfutter. BARF wiederum ist
zeitaufwendiger als das Füttern mit Trocken- oder Nassfutter. Neben
Zeit und Kosten spielt auch die Lagerung des Futters eine
entscheidende Rolle.
Der zweite entscheidende Faktor bei der Wahl des richtigen Hundefutters ist Dein Hund. So haben Welpen beispielsweise ganz andere Bedürfnisse als erwachsene Hunde, insbesondere was Vitamine, Mineralstoffe und Proteine im Futter angeht. Hunde, die sich noch im Wachstum befinden fressen außerdem wesentlich mehr als ein ausgewachsener Hund.
Ein Rettungs- oder Jagdhund, der viel in Bewegung ist, benötigt ganz anderes Futter als ein Familienhund, der lediglich gemütliche Spaziergänge unternimmt. Ist der Hund weniger aktiv, sollte das Hundefutter auch weniger Energie aufweisen als das Futter eines sehr aktiven Hundes.
Darüber hinaus gibt es noch weitere Kriterien, die für die Auswahl des Hundefutters entscheidend sind. So leiden auch einige Hunde unter Lebensmittelunverträglichkeiten und benötigen daher ein besonderes Futter. Gleiches gilt bei Übergewicht. Auch dann sollte man ein spezielles Hundefutter verwenden.
84 % aller Hundebesitzer setzen laut Studien auf Fertigfutter. Und zwar Trocken- und Nassfutter. Der Vorteil liegt auf der Hand. Es handelt sich um Komplettmahlzeiten und dazu spart die Fütterung Zeit. Dazu ist für jede Altersklasse und für jeden Hundetypen inzwischen das passende Fertigfutter erhältlich.
Seit einiger Zeit geht der Trend zum
BARF – zur biologisch artgerechten Fütterung. Die Ernährung
gleicht der eines Wolfes, der in der freien Natur lebt. Auf
Fertigprodukte wird verzichtet. Auf dem Speiseplan des Vierbeiners
stehen rohes Fleisch und roher Fisch sowie Gemüse. Vorteil der rohen
Zutaten: sie enthalten besonders viele Vitamine, Spurenelemente.
Nährstoffe und Mineralien.
Gerade bei Hunden, die unter Allergien
und Hautproblemen leiden ist BARF eine beliebte
Fütterungsalternative. Denn das Eiweiß des rohen Fleisches hat die
optimale Aminosäure-Zusammensetzung. Gerade für das Wachstum des
Hundes ist dies besonders wichtig.
Für Zwischendurch und als kleine
Belohnung für Deinen Liebling werden gern die sogenannten Leckerlies
verfüttert. Bei der Auswahl der richtigen Leckerlies gilt es, auf
die Inhaltsstoffe zu achten. Und sei nicht zu großzügig mit dem
Verteilen der Leckerlies, denn von der Energie her kannst Du diese
vergleichen mit Schokolade oder anderen Naschereien. Und auch wir
Menschen sollten ja nicht den ganzen Tag sorglos naschen.
Ob Nassfutter, Trockenfutter oder doch
BARF – letztendlich entscheidet der Geschmack Deines Hundes,
welches das richtige Tierfutter ist.